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Wissenschaftliche Psychotherapeutenausbildung...

Hinweise zur Konstruktion einer „wissenschaftlichen Psychotherapeutenausbildung“
Grundlegendes zum Erwerb psychotherapeutischer Kompetenz
10.08.2017

Zusammenfassung:Berufspolitische Debatten beherrschen die bisherige Diskussion zur Psychotherapeutenausbildung. Der curricular-inhaltliche Diskurs kam dabei noch zu kurz, ebenso wie die Frage, wie für die Wissenschaftlichkeit der Ausbildung zu sorgen ist. Von der Bundespsychotherapeutenkammerwurden 2014 Berufsbildvorstellungen ins Zentrum der Diskussion gerückt im Blick auf die Kompetenzen, die in der Ausbildung zu vermitteln sind. Jedoch gibt es kein einheitliches Verständnis von Kompetenz. In der bisherigen Ausbildungsdiskussion herrscht ein alltagssprachlich-vorwissenschaftliches Kompetenzverständnis vor. Diesem gegenübergestellt wird ein Vorgehen gemäß der operationalen wissenschaftlichen Definition „Kompetenzensind verfügbare Fertigkeiten und Fähigkeiten bestimmte Probleme zu lösen und die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich nutzen zu können.“ Dementsprechend hat Kompetenzeinen engen Bezug zu Intelligenz- und Kreativitätskonzepten. Eine „wissenschaftliche Psychotherapeutenausbildung“ sollte auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und einer wissenschaftlichen Methodologie der Ausbildungskonstruktion beruhen. Grundlegendes zu einer solchen Konstruktion wurde in der empirisch-experimentellen Entwicklungspsychologie und Pädagogischen Psychologie („Psychologie des Lehrens und Lernens“) sowie in der empirisch-experimentellen erziehungswissenschaftlichen didaktischen Lehr-Lernforschung entwickelt. Es sind Kompetenzen zu formulieren, die zur zweckmäßigen Förderung der geistigen, seelischen und körperlichen Gesundheit beitragen.

Inhalt
1. Taugen Berufsbilder von Psychotherapeuten als Ausbildungsgrundlage?
2. Auszugehen ist von einem wissenschaftlichen Kompetenzverständnis, nicht von einem alltagssprachlich-vorwissenschaftlichen
3. Die Basis und wesentliche Eigenarten psychotherapeutischer Kompetenz
4. Gegenstand der Ausbildung sollte die Förderung geistiger, seelischer und körperlicher Gesundheit und Leistungsfähigkeit sein
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